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Die amerikanische Sopranistin Robin Johannsen absolvierte ihr Gesangsstudium an der
University of Cincinnati/USA. Sie erhielt den "Friedrich Schorr Memorial Performance Prize
in Voice", den Preis der "Liederkranz Foundation" sowie das "Alberto-Vilar-Stipendium" der
American Berlin Opera Foundation. Erste Engagements in den V.S. waren u.a. Galakonzerte
im Lincoln Center New York und Carnegie Hall sowie Opernproduktionen als DIE
FLEDERMAUS / Adele, DER SCHAUSPIELDIREKTOR / Madame Herz, DIE ZAUBERFLÖTE /
Pamina und RIGOLETTO / Gilda.
In der Saison 2002/2003 kam Robin Johannsen als Stipendiatin der American Berlin Opera
Foundation an die Deutsche Oper Berlin, mit Partien wie "Barbarina" in DIE HOCHZEIT DES
FIGARO, "Papagena" in DIE ZAUBERFLÖTE, "Jano" in JENUFA, "Sandmännchen" und
"Taumännchen" in HÄNSEL UND GRETEL und "Ein junger Hirt" in TANNHÄUSER. In der
folgenden Spielzeit wurde die Sopranistin Ensemblemitglied der Deutschen Oper Berlin und
war hier unter anderem als "Susanna" in DIE HOCHZEIT DES FIGARO, "Norina" in DON
PASQUALE, "Aljeja" in der Premiere AUS EINEM TOTENHAUS, die Sopranpartie in CARMINA BURANA, "Oscar" in EIN MASKENBALL
und "Schwester Constance" in DIALOGE DER KARMELITERINNEN zu erleben.
Im Sommer 2003 debütierte Robin Johannsen mit der Partie "Ein junger Hirt" in TANNHÄUSER bei den Bayreuther Festspielen, wo
sie seitdem regelmäßig als "Ein junger Hirt" und den "Waldvogel" in SIEGFRIED engagiert wird. Beim Rundfunk-Sinfonieorchester
Berlin war sie im Juni 2004 im SOMMERNACHTSTRAUM unter dem Dirigat von Marek Janowski zu hören.
Von 2005 bis 2007 war Robin Johannsen an der Oper Leipzig engagiert und sang dort Partien wie "Pamina" in DIE ZAUBERFLÖTE,
"Susanna" in DIE HOCHZEIT DES FIGARO, "Gretel" in HÄNSEL UND GRETEL, "Marzelline" in FIDELIO (unter Herbert Blomstedt),
"Blonde" in einer Neuproduktion der ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL sowie "Valencienne" in einer Neuproduktion der LUSTIGEN
WITWE. Sie gastierte u.a. beim NDR Hamburg mit einer Uraufführung von Beat Furrers CANTI NOTTURNI, in der Rolle der "Musetta"
am Nationaltheater Mannheim und beim Festival Musica Mallorca. Ferner gestaltete sie Händel Kantaten (IL DELIRIO AMOROSO
und APOLLO E DAFNE) mit dem Bach Consort Wien in Barcelona (Palau de la Musica) und im Wiener Musikverein, sowie Brahms
REQUIEM mit der Musica Mauritiana. Bei den Bayreuther Festspielen (ML Christian Thielemann / Regie Tankred Dorst) sang Robin
Johannsen wieder den "Waldvogel" im RING sowie den "Hirten" im TANNHÄUSER(ML Christoph Ulrich Meier/ Regie Philippe Arlaud).
Engagements in der Spielzeit 2007/2008 umfassten u.a. Wolfgang Rihms DEUS PASSUS mit der Internationale Bachakademie
Stuttgart unter der musikalische Leitung von Helmuth Rilling, MESSIAS mit dem Singapore Symphony Orchestra, Händels deutsche
Arien beim Deutschlandradio Kultur, Konzerte mit der Academia Montis Regalis unter der Leitung von Alessandro De Marchi
weiterhin die Partie der "Pamina" an der Oper Leipzig. Im Mai 2008 war sie als Sopranistin des Projektes "SEDUCTION AND
DESPAIR" von John Malkovich und Martin Haselböck in Los Angeles zu erleben. Im Juli 2008 hat sie drei Kantaten von Telemann
unter der Leitung von Martin Haselböck aufgenommen.
In 2008/2009 debütierte Robin Johannsen als Konstanze in der ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL mit dem Freiburger
Barockorchester (ML Attilio Cremonesi, Regie Joachim Schlömer), beim Lucerne Festival, Festspielhaus St. Pölten und Theater
Freiburg. Unter Helmuth Rilling sang sie Haydns HARMONIENMESSE im Vatikan und in Berlin war sie in Pergolesis STABAT MATER
mit dem Kammerorchester Berlin zu erleben. Weiterhin war Robin Johannsen als Agilea in Händels THESEUS an der Komischen
Oper Berlin (ML Alessandro De Marchi, Regie Benedikt von Peter) zu hören. Weitere Projekte umfassten Konzerte und CD Produktion
mit der Academia Montis Regalis unter Alessandro De Marchi in Mailand und Turin sowie ein Deutschland Tournee und CD
Produktion unter Helmuth Rilling.
Im Sommer 2009 eröffnete Robin Johannsen unter der musikalischen Leitung von Helmuth Rilling das Oregon Bach Festival mit
Haydns SCHÖPFUNG und wirkte bei vielen Konzerten, u.a. der Uraufführung des MESSIAS von Sven-David Sandström mit.
In der Saison 2009/2010, war Robin Johannsen in der Eröffnungsgala beim Festspielhaus St Pölten unter Julia Jones zu hören, dann
im „Herkulessaal" der Residenz München während einer Jubiläumsgala der Europahilfe für Kinder sowie in der Kölner Philharmonie
mit dem Radio Sinfonieorchester Warschau in LES NUITS D’ÉTÉ. Mit dem Pittsburgh Symphony Orchestra sang sie MESSIAH unter
Robert Page und debütierte in Finnland mit MESSIAS (Mozart Bearbeitung) mit dem Helsinki Philharmonic Orchestra unter Andreas
Spering.
Künftige Projekte umfassen u.a. Händels I VESPRI DEI CARMELITANI in Torino mit der Academia Montis Regalis unter De Marchi,
„JAUCHZET GOTT“ im Konzerthaus Berlin mit dem Kammerorchester Berlin, Isifile in einer Neuproduktion GIASONE mit der
Vlaamse Oper in Antwerpen und Gent (ML Federico Maria Sardelli, Regie Mariame Clément), Konzerte in Philadelphias Kimmel
Center unter Rilling und Zürichs Tonhalle unter Howard Griffiths, DIE SCHÖPFUNG mit der Dresdner Philharmonie unter Rafael
Frühbeck de Burgos sowie Bachs KAFFEE KANTATE und Pergolesis LA SERVA PADRONA (ML De Marchi, Regie Christoph von
Bernuth bei den Innsbrucker Festival der Alten Musik.

